Naturheilpraxis Zangger

HPU = Hämopyrrolaktämurie

Dabei handelt es sich um eine vererbte oder erworbene Stoffwechselstörung, bei der dem Körper mehr Zink und Vitamin B6 und auch Mangan verloren gehen, als er sich durch die Nahrung beschaffen kann.

Dies geschieht, weil - vor allem unter Stress - einige der Enzyme, die bei der Bildung von Hämoglobin beteiligt sind, in ungenügender Menge zur Verfügung stehen. Es entsteht ein giftiges Zwischenprodukt, das der Körper so schnell wie möglich loswerden muss. Zu diesem Zweck wird es an Zink und Vit. B6 (und auch etwas Mangan) gebunden, der so entstandene Komplex wird über die Niere ausgeschieden und kann im Labor im Urin nachgewiesen werden. Bei HPU-Betroffenen sind Stoffwechselvorgänge empfindlich behindert, für die Zink, B6 und Mangan ausserordentlich wichtig sind. Betroffen sind der Hormonhaushalt, der Muskelaufbau und in erheblichem Mass die Entgiftungsfunktion der Leber. Menschen mit einer Schwermetallbelastung (zB durch Amalgam) sind deshalb besonders beeinträchtigt bei einer gleichzeitigen HPU.

Bei HPU-Betroffenen kommt erschwerend dazu, dass der geschwächte Körper oft nicht ausreichend in der Lage ist, B-Vitamine in die aktive Form zu bringen. Die meisten handelsüblichen Präparate enthalten diese Vitamine aber der inaktiven Form! HPU erscheint oft nicht dramatisch, der Betroffene ist so an die Begleiterscheinungen gewöhnt, dass er die mit HPU im Zusammenhang stehenden Beschwerden meist sogar für normal zu seiner Person gehörig hält, er ist halt eben Allergiker, hat schon immer Monatsbeschwerden oder Gelenkbeschwerden gehabt und die Verdauung war sowieso nie besonders toll und die Konzentrationsfähigkeit schwankend, ….

Die Behandlung von HPU besteht in erster Linie darin, dem Körper die fehlenden Substanzen in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Dabei muss insbesondere darauf geachtet werden, dass die Gesamtheit der B-Vitamine in ein gutes Gleichgewicht kommt. Wie viel es wovon braucht, wird durch Testung ermittelt.